Corona News
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Allgemeine Informationen zu COVID-19 und die Auswirkungen auf die Logistik

Da sich die Coronavirus-Pandemie (COVID-19) weiter ausbreitet, sind die Auswirkungen auf die globalen Lieferketten zunehmend zu spüren.

Die Situation ändert sich weiterhin schnell. Um Sie jederzeit über die Auswirkungen des Coronavirus auf die Logistikprozesse für alle Verkehrsträger auf dem Laufenden zu halten, haben wir diesen Newsflash eingerichtet. Hier finden Sie alle relevanten Informationen, die regelmäßig aktualisiert werden.

Unsere Aktivitäten an den einzelnen Standorten in Europa laufen aktuell weiterhin normal, wenn auch vereinzelt deutlich angespannt. Wir beobachten jedoch aufmerksam die sich entwickelnde Situation von COVID-19.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung in dieser Zeit.

Geschäftsleitung Geis Gruppe

 

FAQ

Die Ausbreitung des Coronavirus wirft die Frage nach den Auswirkungen auf die globalen Logistikprozesse und den Welthandel auf. Wir möchten Antworten auf einige der dringendsten und häufigsten Fragen geben. Bitte beachten Sie, dass sich die hier angegebenen Informationen ändern können.

 

Wie gut ist die Geis Gruppe auf den Umgang mit dem Coronavirus vorbereitet?

Wir haben mit allen Mitarbeitern an allen Unternehmensstandorten präventive Gesundheitsschutzmaßnahmen vereinbart, um unser individuelles Infektionsrisiko im Unternehmen zu reduzieren. Diese Maßnahmen basieren auf den aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes und des deutschen Gesundheitsministeriums.

  • Ausstattung aller Büros mit Desinfektionsmitteln und erforderlichen Hygieneprodukte an den Arbeitsplätzen
  • Information über die richtige Hygiene und Schutzmaßnahmen
  • Einführung von globalen Reisebeschränkungen ab KW 12 für alle Geis-Mitarbeiter, die angehalten sind Telefon und Videokonferenz-Tools zu nutzen  
  • MitarbeiterInnen dürfen ab KW 12 nur noch in der eigenen Niederlassung arbeiten und keine Kundenbesuche mehr durchführen
  • Einführung von flexiblen Arbeitsregelungen

Die Geschäftstätigkeit an den einzelnen Geis Standorten wird durch die Notfallkonzepte der Business Continuity-Pläne gesichert und nun entsprechend umgesetzt. Wir haben einen Vorsorgeplan entwickelt, welcher Verhaltensrichtlinien und Maßnahmen enthält, die in erster Linie den Gesundheitsschutz unserer Mitarbeiter bestmöglich unterstützen. Darin sind klare Regelungen getroffen, auf welche Weise bestimmte Szenarien, etwa die Abwesenheit großer Teile des Personals, kompensiert werden können. Mit diesen Maßnahmen wollen wir die volle Funktionsfähigkeit aller Geis Betriebe gewährleisten und unseren Kunden die gewohnte Servicequalität bieten. Darin beinhaltet sind unter anderem folgende Punkte, die der aktuellen Situation und dem Ausmaß der Pandemie angepasst werden:

  • Initiierung und Implementierung eines zentralen Corona-Pandemie-Teams aus den Bereichen Road Services, Logistics Services und Air+Sea Services, das sich regelmäßig berät und das Management über die aktuelle Lage informiert
  • Enger Austausch mit den Behörden, Partnern sowie Sub-Unternehmern, um schnell notwendige Schritte einzuleiten, falls es zu einer weiteren Verschärfung der Lage kommt

 

Wird meine Ladung mit Covid-19 Viren kontaminiert sein?

Die Ausbreitung von COVID-19 erfolgt durch direkten und ungeschützten Kontakt mit einer infizierten Person. Es wurden keine Fälle von Übertragung von Fracht auf Mensch gemeldet. Die Zentren für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten (CDC) haben mitgeteilt: „Derzeit gibt es keine Bestätigung für die Übertragung von COVID-19 im Zusammenhang mit importierten Waren.“

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) merkt an: „Die Wahrscheinlichkeit, dass eine infizierte Person Handelsgüter kontaminiert, ist gering. Das Risiko, dass das Virus, das COVID-19 verursacht, aus einer Verpackung gefangen wird, die bewegt, gereist und unterschiedlichen Bedingungen ausgesetzt wurde, ist gering und die Temperatur ist ebenfalls niedrig.“

 

Gibt es Beschränkungen bei der Einfuhr von Waren aus China? Besteht ein Importverbot für Waren aus China?

Da eine Infektion über importierte Ware als sehr unwahrscheinlich eingeschätzt wird, sind bei der Einfuhr von Waren aus China keine besonderen Förmlichkeiten aufgrund des Coronavirus vorgesehen. Ein generelles Importverbot besteht nicht.

 

Werden Dienststellen aufgrund von Pandemiemaßnahmen geschlossen? Ist eine Zollabfertigung weiterhin gewährleistet?

In den örtlichen Behörden bestehen Konzepte zur Aufrechterhaltung der Zollabfertigung, so dass auch bei Ausfallszenarien einzelner Standorte eine Abfertigungsmöglichkeit grundsätzlich gewährleistet wird. In einem konkreten Fall würden Sie Informationen über Mitteilungen in regionalen Presseorganen sowie hier auf der Internetseite "www.zoll.de" erhalten, speziell in der allgemeinen Dienststellensuche der Website. Allgemeine Dienststellensuche Darüber hinaus werden die zuständigen Industrie- und Handelskammern durch die Hauptzollämter in Kenntnis gesetzt, die wiederum die entsprechenden Informationen an ihre Mitgliedsunternehmen steuern.

 
Wurde meine Warensendung aus China aufgrund des Coronavirus zurückgesendet beziehungsweise noch nicht freigegeben?

Besondere Förmlichkeiten bei der Abfertigung von Waren aus China aufgrund des Coronavirus bestehen derzeit nicht. Eine Rücksendung beziehungsweise eine verzögerte Freigabe erfolgte möglicherweise wegen fehlender zollrechtlicher Förmlichkeiten oder Verboten und Beschränkungen. Um den genauen Grund zu ermitteln, wenden Sie sich bitte an Ihren Ihren gewohnten Ansprechpartner bei Geis Air + Sea GmbH.

Allgemein

Stand 07.05.2020 – 15:00 Uhr

Bund und Länder haben sich auf erhebliche Lockerungen geeinigt. Die Länder behalten sich aber vor, erneut Einschränkungen zu verhängen, wenn nötig. Die Kontaktbeschränkungen bleiben aber weitgehend bestehen.

In Deutschland werden die Einschränkungen des öffentlichen Lebens wegen der Corona-Krise deutlich gelockert. Darauf haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder bei einer gemeinsamen Telefonkonferenz geeinigt. Zugleich will der Bund die Verantwortung für darüber hinausgehende Öffnungen gerade bei den Kontaktbeschränkungen weitgehend den Ländern überlassen. Er besteht aber auf einer Obergrenze von Neuinfektionen, ab der wieder härtere Beschränkungen greifen müssen. Grundsätzlich werden die corona-bedingten Kontaktbeschränkungen in Deutschland bis 5. Juni verlängert, jedoch dürfen sich Personen zweier unterschiedlicher Hausstände künftig im öffentlichen Raum treffen.

Deutschland habe "die allererste Phase" der Pandemie hinter sich, aber "noch eine lange Auseinandersetzung mit dem Virus" vor sich, sagte Merkel. Das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, sei erreicht worden. Daher habe man weitere Öffnungsschritte beschließen können. Wenn regionale Infektionsherde wieder auftreten, sollen Beschränkungen auch wieder eingeführt werden können. Die Regelungen zum Mindestabstand und zum Tragen von Mund-Nase-Schutzmasken sollen bestehen bleiben.

Sämtliche Geschäfte in Deutschland sollen wieder öffnen dürfen, bis zu den Sommerferien sollen auch alle Schülerinnen und Schüler wieder in die Schule gehen. Zudem solle die Notbetreuung in den Kitas ausgeweitet werden. "Auch die Kinder wollen mit Recht wieder in ihr normales Leben zurück", sagte Merkel.  

Nach den Vorstellungen des Bundes sollen die Länder bei weiteren Lockerungen sicherstellen, dass in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sofort wieder ein konsequentes Beschränkungskonzept umgesetzt werde. Dieser Notfallmechanismus solle verhindern, dass bei einem

(Quelle: Zeit Online)

 

Stand 16.04.2020 – 15:00 Uhr

Deutschland will erste vorsichtige Schritte wagen, die Beschränkungen im Kampf gegen das Coronavirus zu lockern. Viele Geschäfte können unter Auflagen schon Montag wieder öffnen, Restaurants und Gaststätten bleiben geschlossen, die Kontaktbeschränkungen gelten vorerst bis zum 3. Mai weiter. Damit gibt es eine bundesweit abgestimmte Linie – mit angemessener föderaler Gestaltungsfreiheit.

 

Stand 14.04.2020 – 15:00 Uhr

Anders als andere Staaten denkt Frankreich noch nicht über Lockerungen der Corona-Maßnahmen nach: In einer Fernsehansprache verkündete Präsident Macron eine Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen bis zum 11. Mai.

Damit verlängert Frankreich den nationalen Stillstand, was sich weiter massiv auf die Wirtschaft auswirken dürfte.

Darüber hinaus hat die Französische Regierung beschlossen, weitere restriktive Maßnahmen für die Einreise zu ergreifen. Am Dienstag, 14. April, wurde offiziell von der französischen Transport Union "TLF" bestätigt, dass auch die alle Lkw-Fahrer ein International Travel Certificate mit sich führen müssen. Dies gilt für:

  • Reisen vom französischen Festland in französische Überseegebiete
  • internationale Reisen vom Ausland zum französischen Festland
  • internationale Reisen aus dem Ausland in französische Überseegebiete

 

Stand: 08.04.2020 - 15:00 Uhr

Wuhan schafft den Exit. 76 Tage nach der Abriegelung der chinesischen Großstadt im Zuge der Coronakrise beenden die Behörden die Abschottung von der Außenwelt. Am Mittwoch durfte das einstige Epizentrum der Virus-Pandemie erstmals wieder verlassen werden. Der erste Zug brach um 00:50 Uhr Ortszeit in der Elf-Millionen-Metropole auf. Zur selben Zeit wurden auch die Autobahnen wieder für den Verkehr freigegeben.

 

Stand: 02.04.2020 - 12:00 Uhr

Die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel äußerte sich gestern in einer Video Konferenz ablehnend, was die Pflicht zum Maskentragen für die Bürger angeht. Sie warnte zudem davor, dass die Menschen durch das Tragen einer Maske verleitet werden könnten, den verordneten Mindestabstand von 1,5 Metern zu unterschreiten. Abgesehen von den Zweifeln, die am medizinischen Nutzen herrschen, fürchten die Ministerpräsidenten und der Bund, die allesamt mit der Beschaffung von Schutzkleidung für das medizinische Personal beschäftigt sind, dass es bei einer Maskenpflicht zu noch mehr Engpässen kommt.

Des Weiteren wurde beschlossen, dass die bisherigen Maßnahmen über die Osterfeiertage bis zum 19. April verlängert werden. Bezüglich der Osterfeiertage wurde klar kommuniziert, dass die Bürger „angehalten bleiben, auch während der Osterfeiertage Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes gemäß den geltenden Regeln auf ein absolutes Minimum zu reduzieren“.

 

Stand: 26.03.2020 - 15:00 Uhr

Bundesverkehrsminister Scheuer beschreibt die Arbeitnehmer im Logistikbetrieb als „Helden des Alltags”. Er freue sich daher, heute einen „Gütertransportpakt” zu verkünden. Dieser soll die Versorgungsstabilität sichern. Darin enthalten: Eine Lockerung der Lenk- und Ruhezeiten, eine temporäre Aufhebung des Sonntagsfahrverbots, gesonderte Spuren für LKW-Fahrer und eine bessere Versorgung an Raststätten. 

Der Warenverkehr soll damit stabil gehalten - und das vor allem auch über Grenzen und Verkehrsträger hinweg. Daneben gibt es weitere Lockerungen, insbesondere eine größere Kulanz bei TÜV-Prüfungen

(Quelle: Handelsblatt)

 

Stand: 23.03.2020 - 12:00 Uhr

Deutsche Bundesländer verschärfen Ausgangsbeschränkungen

Im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus verschärfen am Freitag mehrere Deutsche Bundesländer ihre Maßnahmen. Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen verbieten Versammlungen auch von Kleingruppen.

Bayern geht noch weiter und verhängt eine Ausgangssperre, die erlaubt das Verlassen der eigenen Wohnung nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe.

Am Sonntag, den 22.03.2020 haben Bund und Länder zusätzlich neue Maßnahmen für Gesamtdeutschland beschlossen, die helfen sollen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Die Regeln gelten zunächst für zwei Wochen: Mehr als zwei Menschen dürfen sich nicht zusammen draußen aufhalten.

Die bundesweit beschlossenen Maßnahmen

  • Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die sozialen Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren
  • Mindestabstand im öffentlichen Raum von mindestens 1,50 Metern
  • Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine oder mit einer weiteren Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet
  • Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Teilnahme an erforderlichen Terminen, individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft bleiben weiter möglich
  • Gruppen feiernder Menschen - auch im Privaten - sind inakzeptabel
  • Gastronomiebetriebe werden geschlossen, nur die Mitnahme von Speisen und Getränken ist gestattet
  • Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege werden geschlossen - Ausnahmen gelten nur für medizinisch notwendige Dienste
  • In allen Betrieben ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen umzusetzen.
  • Die Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.

(Quelle: tagesschau.de)

 

Stand: 18.03.2020 - 12:00 Uhr

Die EU beschließt Einreisebeschränkungen für Bürger der allermeisten Nicht-EU-Staaten, gültig für 30 Tage ab dem 17.03.2020. Für die Umsetzung der Schließung der EU-Außengrenzen ist jedes Land selbst verantwortlich.

 

Stand: 17.03.2020 - 12:00 Uhr

Die Entwicklung der Covid-19-Pandemie hat viele europäische Regierungen dazu veranlasst, Maßnahmen zu ergreifen, um den Personenstrom so weit wie möglich zu begrenzen. Die Grenzen innerhalb des Schengen-Raums und zwischen der Europäischen Union und dem Rest der Welt sind teilweise oder vollständig geschlossen. Und das für einen Zeitraum von 30 Tagen ab Dienstag, 17. März, 12 Uhr.

Der Warenfluss ist in den allermeisten Ländern frei von diesen Beschränkungen, um die Lieferketten nicht zu unterbrechen. Der Warentransport bleibt daher gestattet.

Bestimmte Vereinbarungen und spezifische Maßnahmen der Länder wirken sich jedoch direkt auf die Frachtkapazitäten, die Tarife, die Geschwindigkeit der Verarbeitungsvorgänge und die Lieferzeit aus.

 

Stand: 26.02.2020 - 12:00 Uhr

Die weltweite Verbreitung des Coronavirus beschäftigt uns heutzutage alle gleichermaßen. Wir möchten Ihnen eine Zusammenfassung der von uns eingeführten vorbeugenden Maßnahmen geben, um dem Risiko einer weiteren Ausbreitung des Virus entgegenzuwirken.

Als europaweit tätiger Logistikdienstleister haben wir eine Task Force eingerichtet, um die Situation kontinuierlich zu bewerten und tägliche Risikoanalysen durchzuführen. Auf dieser Grundlage haben wir unsere Mitarbeiter angewiesen, alle internationalen Geschäftsreisen sowie nationalen Tagungen und Veranstaltungen so weit wie möglich abzusagen und nach Möglichkeit alternative Kommunikationsmethoden zu wählen.

Unsere Manager werden in speziellen Telefonkonferenzen persönlich über die Einschränkungen und das Verhalten in Bezug auf das Coronavirus informiert. Darüber hinaus erhalten unsere Mitarbeiter regelmäßig Informationen, das Hygienemanagement wurde intensiviert und unsere Standorte mit zusätzlichen Sanitärprodukten ausgestattet.

Wir geben auch allen Mitarbeitern, deren Arbeit dies ermöglicht, die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten. Wir haben auch ein Benachrichtigungsmanagementsystem aktiviert: Alle Mitarbeiter, die sich in einem gefährdeten Risikogebiet befanden, sollten sich sofort mit der Personalabteilung in Verbindung setzen und angewiesen werden, mindestens 14 Tage in ihrem Heimbüro zu arbeiten oder sich krank zu melden.

Road Services

Stand: 08.05.2020 - 12:00 Uhr

Unser starkes nationales Netzwerk, aber auch unser europäisches Partnernetzwerk haben sich auf die neue Situation gut eingestellt. Auch unsere LTL/FTL Verkehre sind zuverlässig in

Deutschland und Europa unterwegs.

  • Noch mehr Sicherheit für Ihre Kunden und unsere Fahrer. Zustellung/Auslieferung mit Schutzmaske.

Wir haben alle Geis und IDS Fahrer mit Mundschutz ausgerüstet. Unsere Fahrer versuchen außerdem die unterschiedlichen Anforderungen der Warenempfänger national und international umzusetzen.

  • Qualität und Leistung im nationalen Geis Stückgut-System.

Die Zustellqualität im IDS Netzwerk ist unverändert auf einem hohen Niveau. Der Großteil der Sendungen und Express-Lieferungen werden und wurden trotz Krise pünktlich angeliefert. Wir und unsere Fahrer versuchen alles um Ihre Liefertermine umzusetzen. Seit Anfang der Woche steigt das nationale Stückgutaufkommen wieder auf das Niveau von Anfang März.

  • Qualität und Leistung im internationalen Geis Europe Netzwerk.

Unser Export- und Importaufkommen ist in den letzten Wochen durch die verschiedenen Shutdowns stark zurückgegangen. Wir sind zuversichtlich, dass nach den ersten Lockerungen der Ausgangssperren in Italien, Spanien, Frankreich und vielen weiteren Ländern das internationale Sendungsaufkommen in den nächsten Wochen ansteigen wird.

Bedingt durch die Grenzkontrollen in Europa kommt es teilweise noch zu Transportverzögerungen. In unserem COVID-19 News-Ticker können Sie sich hier über die aktuelle Situation je Land informieren. Auf der rechten Seite finden Sie dazu unter „Maßnahmen der EU-Länder“ alle Updates als PDF-Download.

  • Besondere Anliefervorgaben der Empfänger setzen wir um.

Es gibt aktuell zahlreiche unterschiedliche Vorgaben der Empfänger, wie z. B. Anlieferung nur an bestimmten Tagen oder nur zu bestimmten Uhrzeiten. Gemeinsam mit unseren Speditionspartnern setzen wir diese Anlieferwünsche zum Großteil um. Sollten wir die Anforderungen nicht im Rahmen unserer Frachtvereinbarungen realisieren können, stimmen wir uns auftragsbezogen mit Ihnen ab.

  • Wir alle wissen, dass die Corona-Krise noch nicht vorbei ist. Wir spüren jedoch seit dieser Woche erste Anzeichen einer positiven Entwicklung und wünschen, dass es für Sie und uns so weitergeht.

Gemeinsam mit Ihnen hoffen wir auf weiterhin geringe Infektionszahlen und eine schnelle Erholung der Wirtschaft. Danke für die partnerschaftliche Zusammenarbeit und für Ihre Unterstützung in dieser für uns alle nicht einfachen Zeit.

Wir werden Sie weiterhin zu den aktuellen Entwicklungen informieren.

Dieses Update herunterladen: Update vom 08.05.2020 - 12:00 Uhr

 

Stand: 27.03.2020 - 15:00 Uhr

Das Coronavirus stellt uns weitere Aufgaben und Herausforderungen, denen wir uns als Ihr Logistikpartner stellen.

  • IDS stellt Stückgut "kontaktlos" zu: Die Stückgutkooperation IDS Logistik liefert Sendungen seit Mittwoch (25. März) kontaktlos aus. Hierfür stellen die Fahrer die Ware am bisher üblichen Platz des Empfängers ab. Statt einer Unterschrift auf dem Scanner wird der Empfänger gebeten, auf dem Packstück oder Adresslabel zu unterschreiben. Der Fahrer setzt auf dem Scanner den Status "Ware abgestellt" und wird von der Scanner-Software aufgefordert, ein Foto vom unterschriebenen Label und eines von der abgestellten Sendung zu machen. Status und Fotos sind dann im IDS Track & Trace einsehbar. Mit der zunächst bis Ende April befristeten Maßnahme will IDS Empfänger, Fahrpersonal und Umschlagsmitarbeiter gleichermaßen schützen - und die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m zu anderen Personen im öffentlichen Raum bei der Zustellung sicherstellen. Um diesen kurzfristig eingeführten Prozess transparent nachvollziehen zu können, hat IDS ein kurzes Video erstellt, das Sie sich auf der IDS Homepage gerne anschauen können.
  • Aufgrund von extremen Grenzkontrollen und besonderen, staatlichen Vorgaben, kommt es teilweise zu erheblichen Transporteinschränkungen in Europa. In unserem COVID-19 News Ticker können Sie sich hier über die aktuelle Situation je Land informieren. Auf der rechten Seite finden Sie dazu unter "Maßnahmen der EU Länder" alle Updates als PDF-Download.
  • Wichtig ist weiterhin, dass Sie mit Ihrem Kunden/Empfänger abstimmen, ob dieser die Ware annehmen kann.
  • Unser besonderer Dank gilt in dieser schwierigen Situation unseren Fahrern. Sie sind unsere "Helden" in der CORONA Krise. Helfen und unterstützen Sie unsere Fahrer bitte bei ihrer täglichen Arbeit. Als Gemeinschaft kommen wir durch diese schwierige Zeit.

Wir werden Sie weiterhin zu den aktuellen Entwicklungen informieren.

Dieses Update herunterladen: Update vom 27.03.2020 - 15:00 Uhr

 

Stand: 23.03.2020 - 16:00 Uhr

 Nachfolgend finden Sie weitere aktuelle Informationen zur Situation um das Coronavirus:

  • Warenanlieferungen: Von vielen Empfängern wird uns eine Unterschrift aus Sicherheitsgründen bzw. Ansteckungsgefahr verweigert. Solche Anlieferungen dokumentieren unsere Fahrer. Wir gehen davon aus, dass Sie mit dem weiteren Versand Ihrer Sendungen dieser Vorgehensweise ausdrücklich zustimmen.
  • FIX-Termin/Expresslieferungen: Diese Sendungen können aufgrund der aktuellen Situation teilweise nicht immer mit der gewohnten Zuverlässigkeit zugestellt werden. Sollte es zu einer Lieferfristüberschreitung kommen, müssen wir einen ausdrücklichen Haftungsausschluss für solche Vorgänge mit Ihnen vereinbaren.
  • Nochmals der Hinweis von all unseren deutschen und europäischen Zustelldepots: Bitte klären Sie vor dem Versand Ihrer Sendungen unbedingt mit dem Empfänger die Warenannahmebereitschaft ab, nicht zustellbare Sendungen werden umgehend kostenpflichtig retourniert.
  • Frankreich/Italien/Spanien: Zustellungen sind nicht mehr bei allen Empfängern möglich. Bitte klären Sie vor dem Versand nicht nur ab, ob die Kunden anwesend sind, sondern auch, ob die Sendungen momentan ausdrücklich gewünscht und angenommen werden.
  • Die extremen Staus an den Grenzen in Europa haben sich weiter verschärft und es kommt zu noch längeren Laufzeiten, auch im Bereich LTL/FTL. 
  • Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der aktuellen Verknappung der LKW Laderaumsituation die von uns offerierten LTL und FTL Frachtpreise teilweise nicht mehr einhalten können. Es kann künftig vorkommen, dass wir Sie vor Transportübernahme auf eine Anpassung der Frachtkonditionierung ansprechen müssen.

Dieses Update herunterladen: Update vom 23.03.2020 - 15:00 Uhr

 

Stand: 19.03.2020 - 08:00 Uhr

Die Situation um das Coronavirus hat sich weiter verschärft. Zum Schutze unserer Mitarbeiter und Kunden, zur Sicherstellung unserer Leistungsfähigkeit, aber auch um unserer sozialen Verantwortung gerecht zu werden, werden zusätzlich zum bestehenden Notfallkonzept und Pandemieplan folgende Regelungen veranlasst:

  • Wir entwickeln vorsorglich Konzepte und Alternativen wie wir reagieren können, sollte es zu Standortschließungen bei unseren Speditionspartnern in Deutschland und Europa kommen.
  • Kaufmännische Arbeitsbereiche/Abteilungen werden vermischt platziert oder ins Homeoffice verlagert, um unsere Mitarbeiter zu schützen und die Speditionsabwicklungsprozesse sicherzustellen.
  • Desinfektionsregelungen für Fahrzeuge und Betriebsmittel von infizierten Mitarbeitern, bzw. von Mitarbeitern mit Infektionsverdacht, wurden erstellt.
  • Arbeits- und Aufenthaltsabstände wurden vergrößert, die Kantinennutzung eingeschränkt.

Aktuell sind noch alle Transportdienstleistungen in Europa möglich. Allerdings erfolgen diese mit Einschränkungen und unter Beachtung der nachfolgenden Punkte:

  • Die Anzahl an Sendungen, die aufgrund von Betriebsschließungen oder Quarantäne nicht angenommen werden können, nehmen täglich zu. Um unsere Umschlagsläger zu entlasten, müssen wir solche Lieferungen umgehend kostenpflichtig an Sie zurücksenden. Bitte klären Sie deshalb unbedingt im Voraus die Warenannahmebereitschaft Ihres Kunden ab! Dies gilt für alle Sendungen in Deutschland und nach Europa.
  • Aufgrund der Produktionsstandortschließungen der Automobilhersteller und deren Zulieferer, wird das Transportaufkommen in Deutschland und Europa stark zurückgehen. Es wird voraussichtlich dazu führen, dass wir nicht mehr alle Stückgut Linienverkehre gemäß unseres Abfahrtsplanes umsetzen können.
  • Ab dem 23.03.2020 verlängert sich die Regellaufzeit im Bereich Stückgut-Deutschland von 24 auf 48 Stunden. Auch bei den Express-Services wird es zu Laufzeiten von 24 - 48 Stunden kommen. Ihre Expresslieferungen werden wir weiterhin vorrangig behandeln und Lösungen finden.
  • Melden Sie Ihre LTL / FTL Lieferungen so frühzeitig wie möglich an. Da LKW Fahrer ausfallen und Fahrzeuge stillgelegt werden, wird es aktuell immer schwieriger die nötigen Transportkapazitäten bereitzustellen.
  • Aufgrund teilweiser extremer Staus an den Grenzen in Europa kommt es zu noch längeren Laufzeiten auch im Bereich LTL/FTL. Weiter oben auf dieser Seite haben wir länderbezogene Updates als PDF zur Verfügung gestellt. Über diese können Sie sich jederzeit über den aktuellen Stand informieren.
  • Wir entwickeln vorsorglich Konzepte und Alternativen wie wir reagieren können, sollte es zu Standortschließungen bei unseren Speditionspartnern in Deutschland und Europa kommen.

Dieses Update herunterladen: Update vom 19.03.2020 - 08:00 Uhr

 

Stand: 16.03.2020 - 12:00 Uhr

Wie Sie bereits den Medien entnehmen konnten, spitzt sich die Situation um das Coronavirus weiter zu. Die Geis-Gruppe und unsere Netzwerkpartner stehen dazu mit einer Task-Force im täglichen Kontakt zu den Behörden. Wir versuchen so bestmöglich das Risiko für unsere Mitarbeiter und Kunden zu reduzieren, damit wir unsere Leistungsfähigkeit weiterhin sicherstellen können.

Für Sie als Kunden und uns als Spediteur bedeutet dies:

  • Die Laufzeiten Ihrer Sendungen verlängern sich teilweise erheblich. Aktuell betrifft dies Exporte und Importe in und aus allen europäischen Ländern.
  • Gütertransporte sind aber aktuell noch in alle Länder grenzüberschreitend möglich.
  • Bitte klären Sie vor dem Versand mit dem Warenempfänger in Deutschland und Europa, ob eine Warenannahme gewährleistet ist.
  • Wenn Ihre Sendung nicht zugestellt werden kann, muss die Lieferung zurückgesendet werden. Nur so können wir sicherstellen, dass unsere Speditionsläger und die unserer Partner weiterarbeiten können.
  • Unsere Fahrer führen aktuell keine Handschuhe und Schutzmasken mit. Falls dies gewünscht wird, müssen diese vom Absender oder Empfänger zur Verfügung gestellt werden.

Dieses Update herunterladen: Update vom 16.03.2020 - 12:00 Uhr

 

Stand: 11.03.2020 - 13:00 Uhr

Aus gegebenem Anlass möchten wir Sie über die Auswirkungen des Coronavirus auf die Geis- und IDS Transport-Logistik informieren.

Die wichtigste Nachricht für Sie zuerst:

Unsere Speditionspartner in Deutschland und Europa (auch in Italien) können Ihre Speditionssendungen weiterhin in bekannter Qualität abwickeln.

Bedingt durch zusätzliche Kontrollen bei den Empfängern und teilweise auch von den Behörden kann es jedoch ggf. bei einzelnen Sendungen zu längeren Laufzeiten kommen.

Geis und IDS: Coronavirus Maßnahmen

  • Geis, IDS und unsere internationalen Speditionspartner haben Konzepte und Pandemiepläne erarbeitet, um auf weitere Entwicklungen kurzfristig agieren zu können. Wir behalten die Nachrichten täglich im Auge und reagieren zeitnah auf Veränderungen.
  • Zusätzlich binden wir Fahrer, Dienstleister und Mitarbeiter aktiv in Präventionsmaßnahmen ein.
  • Neben der Kommunikation zu Hygienemaßnahmen führen wir Befragungen in Form von Selbstauskünften durch, um zu ermitteln, ob sich Personen beispielsweise in den vergangenen Wochen in Risikoländern oder -gebieten aufgehalten haben.

Diese Maßnahmen tragen dazu bei, das Ansteckungsrisiko auf ein Minimum zu reduzieren und den Fortlauf unserer Geschäftstätigkeiten sicherzustellen.

Über Veränderungen der aktuellen Lage informieren wir Sie sofort.

Dieses Update herunterladen: Update vom 11.03.2020 - 13:00 Uhr

 

Stand: 08.03.2020 - 12:00 Uhr

Der italienische Premierminister hat am 8. März ein neues Dekret veröffentlicht, das den Zugang zu einem großen Teil des Nordens des Landes einschränkt. Das Dekret sieht Maßnahmen zur Eindämmung und Bekämpfung der Ausbreitung des Covid-19 vor.

Ab dem 9. März und bis zum 3. April werden die als „rote“ identifizierten Zonen unter Quarantäne gestellt. Das Betreten und Verlassen dieser Zonen ist beschränkt. Die rote Zone umfasst die folgenden Regionen und Gebiete bestimmter Provinzen:

  • Lombardei (die ganze Region)
  • Piemont (Alessandria, Asti, Novara, Vercelli, Verbano Cusio Ossola)
  • Venetien (Venedig, Padua, Treviso)
  • Emilia-Romagna (Modena, Parma, Piacenza, Reggio Emilia, Rimini)
  • Marche (Pesaro Urbino)

Das italienische Außenministerium hat bezüglich des Dekretes vom 08. März 2020 klargestellt, dass Waren in die betroffenen Gebiete eingeführt und ausgeführt werden dürfen. Die Beförderung von Waren wird als unaufschiebbare berufsbedingte Fahrt angesehen. Das Fahrpersonal, dass die Beförderungsmittel, wie Lkw lenkt, kann daher in die betroffenen Gebiete ein­ und ausfahren und sich innerhalb dieser bewegen, sofern dies für die Belieferung und Abholung von Waren notwendig ist.

Air + Sea Services

Stand 08.05.2020 – 14:00 Uhr

 Seafreight Update

In der Zwischenzeit spitzt sich die Kapazitätskrise in der globalen Seefracht weiter zu. Laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, hat Hapag-Lloyd angekündigt auf den wichtigsten Routen wie bspw. Asien – Europa die Kapazitäten um bis zum 20% zu reduzieren.

Im April wurden 93 von 575 geplanten Abflügen gestrichen. Dies entspricht 16%. Von 457 Abfahrten im Mai wurden etwa 18% als stornierte Abfahrten angekündigt. In diesem Monat ist die Transpazifikregion Asien-Nordamerika mit 45 Blank Sailings, d.h. 55%, am stärksten betroffen, gefolgt von Asien-Europa mit 34% und Europa-Nordamerika mit 11%. Auf den Hauptrouten Asien nach Europa und Asien nach Nordamerika wurden seit dem Ausbruch in China bis Ende des 2. Quartals 2020 aufgrund von COVID-19 insgesamt 3,4 Mio. TEU an Beförderungskapazität gestrichen.

Diese Zahl erhöht sich auf 4,6 Mio. TEU, wenn man auch die Blank Sailings im Zusammenhang mit dem chinesischen Neujahrsfest in dieses Szenario mit einbezieht.

Unter unten aufgeführten Links erhalten Sie Informationen zu den aktuellen Abfahrtsplänen der Seefracht Carrier sowie den neusten Informationen zu den Blank Sailings.

Wir gehen daher davon aus, dass der Höhepunkt der Corona-Krise in der Seefracht erst im Juni 2020 zu spüren ist.

China: Erneutes Update der Exportregularien

Das chinesische Handelsministerium, die Allgemeine Zollverwaltung und die Nationale Verwaltung für Medizinprodukte veröffentlichten erneut aktualisierte Vorschriften über die ordnungsgemäße Ausfuhr medizinischer Hilfsgüter.

Aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach Mund-Nasen-Schutzmasken sowie der seit dem 27.04.2020 umgesetzten Maskenpflicht in Deutschland, ist der Bedarf an PPE Material in enorm gestiegen.

Eine enge Abstimmung und Koordination zwischen dem Auftraggeber, den Herstellern, dem Zoll, der Airline und dem chinesischen Handling Agent ist demnach entscheidend, um die engen Zeitfenster im operativen Auflauf vor Ort in China einhalten und gleichzeitig die versprochene Lieferzustellung in Deutschland halten zu können. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, hat Geis Air + Sea ein Projektteam zusammengestellt, das sich im 24/7 Betrieb um die reibungslose Abwicklung der kompletten PPE door-to-door Lieferungen kümmert.

Das Expertenteam von Geis Air + Sea unterstützt Sie gerne bei der Beratung und Durchführung der Ausfuhr jeglicher PPE Materialien.

Indien Update

Der 40-tägige Lockdown in Indien ist mit einigen Lockerungen um zwei Wochen verlängert worden. Alle Bezirke des Landes wurden einer von drei Zonen zugeordnet - rot (ein Hotspot), orange und grün. Und in den roten Zonen wurden Sicherheitszonen identifiziert. Alle Metropolen sind in der roten Zone.

Derzeit befinden sich 130 Distrikte in ROTEN Zonen, 284 in ORANGENEN & 319 in GRÜNEN Zonen. Etwas Industrie- und Bautätigkeit ist dort erlaubt. Einige Geschäfte sind offen. In den grünen Zonen gibt es ein paar Erleichterungen, was Beschäftigungen, Bewegung und Verkehrsmittel angeht.

Trotz der strengen Richtlinien der indischen Regierung sollen fast alle logistischen Aktivitäten weiterhin mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen in Büros, an Arbeitsplätzen, in Fabriken und Einrichtungen durchgeführt werden.

(Quelle: Süddeutsche Zeitung)

 

Stand 27.04.2020 - 17:00 Uhr

China

Die Supply Chain Nachfrage ist je nach Herkunftsregion sehr unterschiedlich. Während die Nachfrage aus Europa sowie Nord- und Südamerika auf dem aktuellen Markt etwas geringer ist, wachsen die Exporte aus China weiterhin Woche für Woche.

Diese zusätzliche Nachfrage ist hauptsächlich auf eine starke Luftfrachtnachfrage für den Versand medizinischer Geräte und dringend benötigter Lieferungen zurückzuführen. Zusätzliche Charterflüge werden durch Passagier-Frachtflüge angeboten, um die derzeitige Situation zu unterstützen. Dies führt jedoch auch zu Überlastungen der Frachtterminals und Flughafenlager in China, was sich auf die derzeitigen Transitzeiten aus Fernost auswirkt.

Seit dem 25. April 2020 gibt es folgende Richtlinien für den Export von Gesundheitsprodukten aus China, die vom Handelsministerium der Volksrepublik China herausgegeben wurden:

  • Namensliste der 49 zertifizierten Unternehmen/Fabriken für nicht medizinische Gesichtsmasken mit Zertifizierung / Genehmigung aus anderen Ländern
  • Namensliste für der 32 Unternehmen/Fabriken von Medizinprodukte und Zulieferunternehmen mit Zertifizierung / Genehmigung aus anderen Ländern.

Solange die Fabriken / Unternehmen überprüft sind und auf beiden Listen stehen, können sie vom Zoll exportiert werden. Ausländische Zertifizierungen, etwa aus den USA oder Europa, sind nicht mehr ausreichend für eine Exportgenehmigung. Dieselbe Regel gilt auch für chirurgische Masken, Schutzanzüge, Ventilatoren und Infrarot-Thermometer.

Falls Sie Unterstützung bei Transportlösungen für medizinischen Hilfsmitteln, Schutzkleidung und Gesichtsmasken medizinischen Hilfsmitteln, Schutzkleidung und Gesichtsmaskenbenötigen, wenden Sie sich bitte an Ihren bekannten Ansprechpartner von Geis Air + Sea GmbH für weitere Informationen. Wir sind bereit, Sie mit unserem engagierten Team und unseren Luftfrachtlösungen zu unterstützen!

Quelle: http://www.mofcom.gov.cn/article/b/e/202004/20200402958960.shtml

 

Stand 08.04.2020 – 17:00 Uhr

Seefracht:

Leider haben die Seefracht Allianzen die Abfahrtspläne für Mai und Juni überarbeitet, um die Auswirkungen der Pandemie abzumildern. Die Details der erhöhten Blank Sailings werden wie folgt als Reaktion auf die geringere Marktnachfrage aufgrund der Ausbreitung des Virus angekündigt.

Deutschland

Derzeit kommt es bei internationalen zollpflichtigen Sendungen nach Deutschland zu Laufzeitverzögerungen. Grund hierfür ist vor allem der sprunghafte Anstieg der Importmenge aus Asien.

Die Bundesregierung hat das Exportverbot für Atemschutzmasken, Handschuhe, Schutzkleidung und andere medizinische Schutzausrüstung innerhalb der EU wieder aufgehoben. Neben den EU-Staaten darf die Schutzausrüstung auch in die EFTA-Staaten und die Hoheitsgebiete der EU versendet werden. Für Länder außerhalb der EU bleibt das Exportverbot weiterhin bestehen. Die nationale Regelung wurde aufgehoben, da die EU-Kommission ein Exportverbot für Schutzausrüstung an Drittstaaten erlassen hat.

Für den Import von Gesichtsmasken innerhalb der EU wird eine Bestätigung des Herstellers benötigt, dass diese in der EU hergestellt wurden.

China

Für den Export von medizinischen Waren in Zusammenhang mit COVID-19 wie Test Kits, Gesichtsmasken, Infrarotthermometer und Beatmungsgeräten benötigen Exporteure zusätzliche Dokumente zu Zollangaben

Bei Fragen kontaktieren Sie gerne unsere Geis Air + Sea Experten unter  info.air-sea@geis-group.de

Thailand

Für den Import von medizinischer Ausrüstung wie Masken, Thermometer, Brillen, antibakteriellem Handgel, Diagnose-Sets für 2019-Novel Coronavirus wird eine Lizenz benötigt, für die sich der Importeur persönlich beim Zollamt registrieren muss.
Medizinische Ausrüstung für den persönlichen Gebrauch bedarf einer eidesstattlichen Erklärung, dass diese nicht für den kommerziellen Gebrauch ist.
Der Export von Gesichts-/Atemschutzmasken muss vom Handelsministerium, Abteilung für Binnenhandel, genehmigt werden.

Saudi Arabien

Nur wesentliche Güter wie Nahrungsmittel, medizinische und militärische Güter sind während des Transports erlaubt.

Strenge Einschließungsmaßnahmen sind in Kraft und es gibt eine Ausgangssperre von 15:00 - 06:00 Uhr. Dies gilt nicht für Personen mit besonderer Genehmigung, wie z. B. LKW Fahrer.

Die Container werden bei ihrer Ankunft in den saudischen Häfen mit speziellen Materialien gereinigt, wie von der Hafenbehörde angewiesen.

Bürgern aus folgenden Ländern ist die Einreise aus saudischen Häfen verboten (Entscheidung der Hafenbehörde vom 14.03.2020): China, VAE, Kuwait, Bahrain, Ägypten, Libanon, Syrien, Irak, Südkorea, Oman, Sudan, EU, Schweiz, Türkei, Indien, Pakistan, Eritrea, Äthiopien, Kenia, Sri Lanka, Dschibuti, Somalia und Philippinen.

 

Stand 06.04.2020 – 16:00 Uhr

Deutschland:

Wegen der Corona-Pandemie liegt der Flugverkehr am Flughafen Frankfurt beinahe still, die Flugzeuge parken, das Passagieraufkommen ist um 91 Prozent gesunken. Der Flughafen Frankfurt nutzt die Corona-Krise, um seine südliche Start- und Landebahn grundlegend zu sanieren. Die Arbeiten sollen am Montag (06.04.2020) beginnen und rund drei Wochen andauern. Insgesamt werden rund 192.000 Quadratmeter erneuert. Klimaschonend soll sich dabei der Einbau neuer LED-Lampen auswirken, die ältere und energetisch ungünstige Halogen-Leuchten ersetzen.

Mit Sperrung der südlichen Piste stehen damit am Frankfurter Flughafen nur noch zwei statt der üblichen vier Bahnen zur Verfügung. Die Nordwest-Landebahn war wegen der Corona-Flaute bereits zum Abstellplatz für Lufthansa-Flugzeuge umfunktioniert worden. 

Immer weniger Fluggäste wegen der Corona-Krise am Flughafen Frankfurt – nun entscheidet sich der Beitreiber Fraport zu einem drastischen Schritt. Das Terminal 2 wird ab dem kommenden Dienstag (07.04.2020) vorläufig dicht gemacht. Fraport begründet den Schritt mit der immer weiter sinkenden Nachfrage. „Mit dem absehbaren Auslaufen der Rückholflüge wird das Aufkommen am Standort bei einem Minus von etwa 95 Prozent liegen“, sagte ein Sprecher

Auch bei der Bodenabwicklung der Fracht kommt es zu erheblichen Verzögerungen.

Export- und Importsendungen sollten nicht mehr lose angeliefert/abgeholt werden. Die Abfertiger am Frankfurt Flughafen bietet bis auf weiteres aufgrund der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmen keine Be-/Entladung von loser Fracht mehr an. Sollte entgegen der Empfehlung lose Fracht zur Verladung kommen, werden die LKW Fahrer gebeten, die Be-/Entladung selbst vorzunehmen. Entsprechende Ladehilfen werden den Fahrern kostenfrei zur Verfügung gestellt. Für Importfracht bieten die Ground Handling Firmen alternativ den Aufbau auf Euro-/Einwegpaletten vor Verladung, gemäß veröffentlichtem Tarif an.

Aufgrund der Tatsache, dass Teilbereiche geschlossen oder Mitarbeiter in Kurzarbeit sind bzw. Sicherheitsvorschriften im Rahmen der Covid-19 Pandemie eingehalten werden müssen, ist mit Verzögerungen von bis zu 8 Stunden zu rechnen.

Singapur

Singapur wird ab heute für einen Monat die Schulen und die meisten Firmen schließen, kündigte der Premierminister von Singapur, Lee Hsien Loong, am Freitag, dem 3. April, als Teil strengerer Maßnahmen zur Eindämmung des Virusausbruchs an.

Grundlegende Dienstleistungen und wichtige Wirtschaftssektoren bleiben im Inselstaat offen. Laut dem Gesundheitsministerium von Singapur sind die Coronavirus-Infektionen in Singapur - sowohl importierte als auch inländische - in den letzten Wochen stark gestiegen und haben diese Woche 1.000 überschritten. Es meldete seinen fünften Tod am Freitag. (Quelle: NBC)

Italien

Italiens Sperrung wird voraussichtlich bis zum 1. Mai dauern, sagte der Leiter der italienischen Katastrophenschutzbehörde, Angelo Borrelli, auf einer Pressekonferenz am Donnerstagabend.

Das Land befindet sich jetzt in der vierten Woche seiner Sperrung und die Beschränkungen wurden nun offiziell bis mindestens zum 13. April verlängert. Die Regierung arbeitet an einem neuen Dekret, um die Wirtschaft anzukurbeln und Unternehmen zu unterstützen, die vom Notfall schwer betroffen sind, berichteten lokale Medien am Freitag. Italien, das am stärksten betroffene Land in Europa, hat am Freitag mehr als 115.000 bestätigte Fälle.

Indien

Der indische Logistiksektor hatte lange Zeit seine eigenen Probleme, die durch COVID-19 noch verstärkt werden. Wir werfen ein Licht auf aktuelle Probleme, die Frachter fliegen dürfen, aber die Flughafeneinrichtungen sind stark betroffen. Aufgrund des Personalmangels ist das Abladen von Fracht zu einer Herkulesaufgabe geworden. Mit weniger Export, hohen Frachtraten, steigenden Ölpreisen, Nichtverfügbarkeit von internen Mitarbeitern, Lkw-Fahrern und Lieferjungen und einem erheblichen Nachfragerückgang ist alles durcheinander und macht es schwierig, das Geschäft betriebsbereit zu halten.

Qatar Airways Cargo hat die zusätzliche Luftfrachtkapazität von und nach Indien ab dem 1. April 2020 erweitert. Diese Flüge werden zusätzlich zu den bestehenden Frachtdiensten des Frachtunternehmens angeboten und wurden aufgrund der starken Nachfrage nach indischen Produkten wie Pharmazeutika und Frischwaren eingeführt produzieren. Die Fluggesellschaft wird Passagierflugzeuge nur mit Fracht nach Delhi (3 wöchentliche Flüge), Hyderabad (2 wöchentliche Flüge), Bengaluru (3 wöchentliche Flüge), Chennai (4 wöchentliche Flüge), Mumbai (5 wöchentliche Flüge) und Kolkata (2 wöchentliche Flüge) betreiben Flüge).

USA

Auf dem New Yorker JFK-Flughafen kommt es vermehrt zu Probleme bei der Abfertigung von Luftfracht. Da die Stadt erheblich von COVID-19 betroffen ist und derzeit eine der am schlimmsten betroffenen Regionen in den USA ist, haben die Lagerhäuser in der Gegend extreme Schwierigkeiten, ihre Einrichtungen personell zu besetzen, und seit heute Morgen Ortszeit erhalten wir Berichte, dass es bis zu 10 Tage dauern kann, bis die Fracht nach der Ankunft freigegeben wird. Deshalb können wir mit sofortiger Wirkung die Ankunft oder den Transit von Fracht über JFK nicht mehr gewährleisten.

China

Das chinesische Handelsministerium, die allgemeine Zollverwaltung, sowie die Nationale Medizinproduktverwaltung, haben gemeinsam angekündigt, ab dem 1. April 2020 für den Export von Coronavirus-Testern, medizinischen Masken, Schutzmänteln, Ventilatoren, Infrarot-Thermometern, Versendern / Verkäufern zu sorgen.

Für die Zollanmeldung muss eine schriftliche oder elektronische Erklärung eingereicht werden, um zu versprechen, dass die Produkte bei der Registrierung von Medizinprodukten bereits das Zertifikat erhalten haben, das den Qualitätsstandards des Einfuhrlandes entspricht. Der Zoll überprüft und gibt die Ladung auf der Grundlage des Zertifikats frei, das von den zuständigen Abteilungen, die die medizinischen Geräte und Produkte überwachen, genehmigt wurde. Diese Richtlinie soll die Qualität der exportierten Produkte unter Berücksichtigung des Ansehens des Landes sicherstellen

 

Stand 03.04.2020 – 15:00 Uhr

Luftfracht

Die Airlines haben in dieser Woche mehr Passagier-Frachtflüge eingeführt, um das globale Angebot auf dem Luftfrachtmarkt zu unterstützen. COVID-19 hat jedoch zu einer erheblichen Veränderung des Angebots geführt, da etwa 75% der weltweiten Kapazität nun aus Frachtmaschinen besteht und nur noch 25% der Belly-Kapazität auf internationalen Passagierflügen auf dem Markt verbleiben. Die Abhängigkeit von Frachtern hat in den letzten Wochen kontinuierlich zugenommen, was zu einem anhaltend hohen Druck auf die Luftfrachtraten geführt hat.

Die globalen Luftfrachtvolumina sind im Laufe des Monats März, insbesondere in der zweiten Hälfte des Monats, um 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat geschrumpft.

Während der Volumenrückgang in der ersten Woche des Monats (2. bis 8. März) mit minus 4 Prozent im Vorjahresvergleich noch relativ moderat ausfiel, verlief die Negativentwicklung in den folgenden drei Wochen in einer extremen Abwärtsbewegung. In der zweiten Märzwoche (9. bis 15. März) fielen die Volumina um 11 Prozent gegenüber derselben Woche des Vorjahres; in der dritten Woche (16. bis 22. März) um 27 Prozent und in der vierten Woche (23. bis 29. März) um 48 Prozent.

Als Ausnahme der Regel präsentiert sich derzeit die Volumenentwicklung auf der Route von Hongkong nach Europa. Auf dieser Destination wuchsen die Luftfrachtmengen gegenüber dem Zeitraum vor dem chinesischen Neujahrsfest um 26 Prozent. (DVZ)

Seefracht

Noch profitiert die Containerschifffahrt von der wirtschaftlichen Erholung Chinas nach dem Abklingen von Covid-19. Das zwischen Ende Januar bis Anfang März schwer von der Lungenkrankheit getroffene Land fährt die Industrie immer weiter hoch. Das sorgt für einen Anstieg der per Schiff transportierten Frachtmengen.

Getragen wird diese Entwicklung von der Ausfuhr von Gütern, die Kunden vor dem Ausbruch von Covid-19 in China bestellt haben. Die Volumina der exportierten Waren wachsen derzeit insbesondere auf der Transpazifikroute.

Experten sehen diese Entwicklung allerdings kurz vor ihrem Ende. Die Industrieproduktion in China fahre zwar wieder hoch, doch nun werde die Nachfrage nach chinesischen Gütern wegen des Fortschreitens der Pandemie in Europa und den USA zusehends einbrechen.

Umfangreiche Ländersperren wie die in Indien (für die nächsten drei Wochen) haben die Dienstleistungen zusätzlich eingeschränkt, da Häfen und Abläufe erheblich beeinträchtigt werden. Bislang sind nach unseren Erkenntnissen weltweit mehr als 100 Abfahrten als storniert angekündigt worden. Weitere Änderungen des Fahrplans sollen folgen, falls die Auslastung der Schiffe nicht zufriedenstellend aussieht.

Laut Beratungsunternehmen Maritime Strategies International (MSI) könnte der Aufkommensverlust in der zweiten Jahreshälfte die Einbrüche während der Finanzkrise sogar übertreffen. MSI prognostiziert für den Zeitraum zwischen März und Mai ein Schrumpfen der Volumina um 17,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum für die westgehenden Verbindungen zwischen Asien und Europa; auf der Transpazifikroute Richtung Westküste der USA werde das Minus bei 15 Prozent liegen sowie bei 13 Prozent Richtung Ostküste. Auf den Routen zwischen Asien via Naher Osten und Indien wird das Aufkommen laut MSI um 12 Prozent fallen, 10 Prozent zwischen Asien und Lateinamerika sowie den westgehenden Transatlantikrouten. Innerhalb Europas wird das Minus laut MSI 8 Prozent, innerherhalb Asiens 5 Prozent betragen. (DVZ)

 

Stand: 02.04.2020 - 15:00 Uhr

Befugt zur abgabenbefreiten Einfuhr von medizinischen Geräten und Materialen als Hilfsgüter sind grundsätzlich Organisationen der Wohlfahrtspflege bzw. des Katastrophenschutzes. Aufgrund der Corona Pandemie sind Ausnahmeregelungen zum Kreis der Einführer und der begünstigten Institutionen getroffen worden.

Nunmehr hat der Zoll auf seiner Homepage darauf hingewiesen, dass eine bevorzugte Vergabe einer EORI-Nummer für Hilfstransporte möglich ist. Wirtschaftsbeteiligte, die keine EORI-Nummer besitzen, im Rahmen der Corona-Krise diese jedoch dringend zur Abfertigung von Warensendungen (wie z.B. für den Versand von Hilfsgütern, Schutzanzügen, Masken, Handschuhen, medizinischen Produkten) benötigen, können den Antrag auf Erteilung einer EORI-Nummer an folgende E-Mail-Adresse senden: Notfall-EORI.gzd@zoll.bund.de

Die Antragstellung erfolgt mittels Formularversion 0870. Damit Ihr EORI-Antrag als "Notfall-Antrag" bevorzugt bearbeitet werden kann, fügen Sie bitte zusätzlich einen Nachweis (z.B. Vertragsunterlagen, Rechnungen o.Ä.) bei, der belegt, dass es sich um eine dringend benötigte Warensendung handelt.

(Quelle:VHSp)

 

Stand: 31.03.2020 - 15:00 Uhr

Luftfracht

Die deutschen Flughäfen sind trotz der Corona-Krise weiterhin offen für wichtige Flüge. Es gehe darum, die kritische Infrastruktur aufrechtzuerhalten, sagte der Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV, Ralph Beisel, am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Die Priorität liege dabei auf den noch laufenden Rückholflügen für Urlauber sowie in der Aufrechterhaltung der Logistikketten. Am Montag war die Entscheidung über eine mögliche Schließung des Hauptstadtflughafens Berlin-Tegel verschoben worden. 

Auf den deutschen Flughäfen mit größerer Frachtabfertigung wie Leipzig, Köln, Hannover, Hahn, Frankfurt und München ziehe die Nachfrage nach Cargo-Flügen an, könne aber nicht die weggebrochenen Passagierflüge komplett ersetzen, sagte Beisel. (dpa)

Der Verkehr am Frankfurter Flughafen nimmt wegen der Coronavirus-Pandemie immer stärker ab. Das trifft vor allem die Passage. Relativ stabil im Wochenvergleich war dagegen das Frachtvolumen mit etwas mehr als 33 000 (Vorwoche: 36 591) Tonnen. Im Jahresvergleich bedeutet das allerdings auch einen Rückgang um etwas mehr als ein Viertel. Es gebe hohe Nachfrage nach zusätzlichen Kapazitäten. Die Abfertigung von Cargo-Flugzeugen sei daher nicht beeinträchtigt von den Krisen-Maßnahmen. Fraport hat Teilbereiche der Anlagen in den Terminals 1 und 2 temporär außer Betrieb gesetzt und einen Großteil der Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt.(Verkehrsrundschau).

 

Stand: 31.03.2020 - 12:00 Uhr

Seefracht

Die Spediteure können einen Teil der Container aus dem Hamburger Hafen nicht mehr ausliefern, weil einige Empfänger ihren Betrieb vorübergehend geschlossen haben. Zum Teil stauten sich daher die Container auf den Terminals, nachdem viele Schiffe wegen der Winterstürme mit Verspätung in den Hamburger Hafen eingelaufen waren. Das Problem hierbei sind die Empfänger der Waren, die zum Teil die Container nicht abnehmen. In den kommenden Wochen ist mit einem abflauenden Geschäft zu rechnen, weil weniger Container aus China den Hamburger Hafen erreichen werden.

Die Reedereien des Verbundes The Alliance (Hapag-Lloyd, Hyundai Merchant Marine, Ocean Network Express und Yang Ming) reagieren auf die schwache Nachfrage nach Transporten als Folge der Covid-19-Pandemie mit der Streichung etlicher Abfahrten im April. Betroffen sind die Wochen 15 bis 18 und die Linienverbindungen Asien-Nordeuropa, Asien-Mittelmeer, Transpazifik-US-Westküste, Transpazifik-US-Ostküste und der Transatlantik-Verkehr. Zusätzlich zu den ausgesetzten Abfahrten bereiten die Alliance-Mitglieder weitere strukturelle Anpassungen an die Marktgegebenheiten vor.

Ocean Insights beobachtet aufmerksam die wachsende Liste der Blank Sailings der 3 Top-Allianzen - 2M Alliance, THE Alliance & OCEAN Alliance - über die Routen des transpazifischen, transatlantischen und Ost-West-Handels. Die aktuelle Liste der Blank Sailings finden Sie hier.

 

Stand: 29.03.2020 - 12:00 Uhr

China hat beschlossen, die Einreise nach China durch Ausländer mit gültigen Visa oder Aufenthaltsgenehmigungen aufgrund der schnellen globalen Ausbreitung von COVID-19 vorübergehend auszusetzen, nach einer Ankündigung des Außenministeriums und der Nationalen Einwanderungsbehörde am 26.03.2020. Die Aussetzung - beginnend am Samstag, den 28. März - ist eine vorübergehende Maßnahme, die China angesichts der Coronavirus-Pandemie (COVID-19) und der Praktiken anderer Länder ergreifen muss. (Sources: the Foreign Ministry, the National Immigration Administration).

Die chinesischen Behörden haben auf strenge Maßnahmen gedrängt, um die Rückkehr eines inländischen Ausbruchs zu verhindern und gleichzeitig die Einfuhr neuer Fälle von Coronaviren zu kontrollieren. Die Zentralregierung hat die lokalen Regierungen aufgefordert, ihre Aufgaben bei der Verhütung von Fällen zu erfüllen.

Um einen ungehinderten Güterverkehr zu gewährleisten, müssen für die Fahrer von Güterkraftfahrzeugen Maßnahmen zur Kontrolle und Verhinderung von COVID-19 ergriffen werden. Ausländische Frachtfahrzeuge, die in die Grenze einfahren, sollten im Hafen entladen werden

 

Stand: 26.03.2020 - 12:00 Uhr

Seefracht

Großbritannien, Indien, Bangladesch, Neuseeland, Russland und zuletzt Südafrika - die Liste der Länder, in denen die Ausgangssperre teilweise oder allgemein gilt, wird immer länger. Der gemeinsame Tenor der Regierungen ist aber, dass Produktion und Logistik aufrechterhalten werden sollten.

Südafrika

Um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten und den COVID-19-Ausbruch zu stoppen, hat die südafrikanische Regierung eine 21-tägige Sperrung mit Wirkung vom 26. März 2020 bis zum 16. April 2020 eingeführt.

Nach den neuesten Empfehlungen von Transnet Port Terminals (TPT) werden Terminals in Durban, Port Elizabeth und Kapstadt während der Sperrung weiterhin betrieben, jedoch mit reduzierter Kapazität. Das Terminal in East London wird in diesem Zeitraum keine Container umschlagen. Das operative Team ist rund um die Uhr in Betrieb. Die Depots werden während dieser Zeit geöffnet sein und mit einer personellen Kapazitätsreduzierung arbeiten und strenge Hygiene- und soziale Distanzierungsmaßnahmen durchsetzen.

China

Die Mehrheit der Provinzen in China nimmt die Arbeit in den Fabriken wieder auf, die an der Steigerung des Produktionsniveaus arbeiten. Was den Handel betrifft, so haben viele Häfen in China wieder den normalen Betrieb aufgenommen, und die Zahl der geplanten Abfahrten und Buchungen außerhalb Chinas nimmt ebenfalls allmählich zu.

Die lokalen Behörden verlangen von den Unternehmen die Durchführung von Vorsichtsmaßnahmen. In mehreren Großstädten und Provinzen arbeitet die Regierung aktiv an Lösungen für Unternehmen zur Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit.

Der Terminalbetrieb ist wieder normal. Das Problem der Dichte von Kühlhäusern wurde in Tianjin gelöst, und in Shanghai und Ningbo hat sich die Situation optimiert. Auch die Werft zur Aufnahme von Gefahrgut im Terminal von Nanjing hat sich verbessert. Alle Gefahrgutannahmen im Hafen von Nanjing werden von Fall zu Fall überprüft. Alle Seeterminals und Off-Dock-Depots funktionieren normal.

Luftfracht

In dieser Woche haben weitere Fluggesellschaften die Annullierung von Passagierflügen angekündigt, was die Kapazität des Marktes drastisch reduziert hat. Auf der Exportseite geht die Nachfrage nach kommerzieller Fracht zurück (Stornierung von Bestellungen oder Wechsel auf den Seeweg), aber die Nachfrage nach medizinischer Ausrüstung (Masken, Beatmungsgeräte, usw.) steigt.

Internationale Bahnverkehre

Bislang ist der Eisenbahnverkehr zwischen Europa und China noch voll funktionsfähig. Wir erleben derzeit keine Einschränkungen im Schienengüterverkehr. Geis Air + Sea kann weiterhin einen regelmäßigen interkontinentalen Bahndienst anbieten, der mehrere Abfahrten pro Woche von verschiedenen Bahngateways wie Zhengzhou, Xi'an, Wuhan, Xiamen, Chengdu, Chongqing, Nanjing und Suzhou aus abdeckt.

 

Stand: 25.03.2020 - 12:00 Uhr

Indien hat gestern einen dreiwöchigen „Lockdown“ für 1,3 Milliarden Menschen anordnet, somit bleibt ein ganzer Subkontinent zu Hause: Die Sperrung gilt für 21 Tage bis zum 14. April 2020.

Der Premierminister veröffentlichte, dass die landesweite Sperrung wie eine Ausgangssperre sein wird. Während dieser Sperrung dürfen nur Regierungsdienste funktionieren, die Strafverfolgung, Gemeindeverwaltung, Lieferung wesentlicher Güter, Handels- und Notdienste, eingeschränkte Bank- und Medienberichterstattung umfassen, während alles andere ausnahmslos verboten bleibt.

Es wird erwartet, dass Terminals, Zoll-, Transport-, Straßen- und Schienenverkehrsbehörden ihre Benachrichtigungen bezüglich der Sperrung bald veröffentlichen. Alle diese Betriebe werden voraussichtlich ihre operativen Funktionen für die nächsten 3 Wochen einstellen.

 

Stand: 23.03.2020 - 09:00 Uhr

Tagespreisanfragen

In der gegenwärtigen Situation nimmt die Zahl der Spot-Anfragen rund um den Globus drastisch zu. Aufgrund der steigenden Nachfragen aufgrund von gestrichenen Carrier-Verträgen sowie der verringerten Frachtkapazitäten, müssen alle Anfragen individuelle verhandelt werden.  Diese nimmt mehr Zeit in Anspruch als üblich. Wir bitten daher alle um Geduld, wenn sie nicht sofort eine Antwort von unseren Quotation Teams erhalten.

 

Stand: 20.03.2020 - 08:00 Uhr

Seefracht Allgemein

Aufgrund der kritischen Situation führen die Reedereien Stornierungsgebühren für No-Show-Buchungen in der Größenordnung von 100-200 US-Dollar pro Container ein.

Einige Carrier haben Emergency Equipment Surcharges für Gebiete angekündigt, in denen die Knappheit an Equipment besonders akut ist, wie z.B. in den nordischen und baltischen Länder sowie die Binnenland-Depots. Es besteht ein ernsthafter Mangel an Ausrüstung für Trocken- und Kühlcontainer. Die derzeitige Situation wird sich voraussichtlich frühestens in sechs Wochen entspannen. Die Situation rund um die Blank Sailings soll sich frühestens ab Mitte April 2020 entspannen. Aktuell gibt es zusätzliche Verzögerungen bedingt durch schlechtes Wetter und Stürme.

Die Vorlaufzeit für Buchungen beträgt aktuell etwa 6 bis 8 Wochen.

Luftfracht Allgemein

Die Fluggesellschaften aktualisieren ihre Notfallflugpläne mit zunehmenden Annullierungen. Weitere Informationen finden Sie hier:

Lufthansa Cargo

Singapore Airlines

Emirates SkyCargo

Quantas Newsroom

United Cargo

American Airlines

 

Stand: 18.03.2020 - 12:00 Uhr

Luftfracht

Die Auswirkungen von COVID-19 (Coronavirus) haben sich in den letzten Wochen rasch über China hinaus verbreitet. Die größten aktuellen Auswirkungen betreffen die Verfügbarkeit von Flächen und Containern. Grenzschließungen zu / von europäischen Zielen werden weiterhin angekündigt.

Neue Reisebeschränkungen, die in den USA für Flüge aus Europa angekündigt wurden, werden ab dem 17. März auch das Vereinigte Königreich und Irland einschließen. Dies wird erhebliche Auswirkungen auf die Kapazität haben, da 65% der Frachtkapazität vom europäischen Festland und Großbritannien auf dem Bauchraum liegen Passagierflugzeuge nach Seabury. Die Luftfracht macht derzeit 51% des gesamten transatlantischen Handelswerts aus.

Beispielsweise kommt es zu einem starken Anstieg der Raten in den USA, der durch neue Einreisebeschränkungen in die USA ausgelöst wurde. Beispielsweise sind die Charterraten in den letzten 36 Stunden um bis zu 50% gestiegen.

Aktuell können wir mit Kapazitätsengpässen und erheblichen Erhöhungen der Spotpreise rechnen.

Allerdings ist Platz in Europa / den USA verfügbar, mit bestimmten Einschränkungen wie Prämiensätzen und ohne Laufzeitverpflichtungen.

 

Stand: 17.03.2020 - 12:00 Uhr

Update China

Die Arbeiten in ganz China wurden weitgehend wieder aufgenommen. Die Produktion wird auf 60-70% des Normalwerts geschätzt. Die Quarantänezeiten enden, sodass die Belegschaft zurückkehren kann. Quarantäne und Beschränkungen bleiben für alle Personen bestehen, die aus der Provinz Hubei zurückkehren. In der letzten Februarwoche war in den meisten Provinzen ein starker Produktionsanstieg zu verzeichnen. Große Fertigungscluster machen immer noch nur 50-60% der Produktionskapazität aus. Die volle Produktion wird frühestens Ende März erwartet.

Wegfall von Routenverbindungen

Die anhaltende Aussetzung von Passagierflügen und die verringerte Verfügbarkeit von Frachtraum haben sich negativ auf das auf dem Markt verfügbare Angebot ausgewirkt.

In Südkorea sind die Passagierflüge stark zurückgegangen. In mehr als 100 Ländern wurden Einreisebeschränkungen für Reisende aus Südkorea eingeführt. Die Frachter sind weiterhin im Einsatz, wobei der Schwerpunkt auf Hilfslieferungen liegt, und wir feststellen, dass die Gesamtkapazität begrenzt ist. Kapazitätsdruck aufgrund begrenzter Passagierflugaktivitäten ist auch in Japan, Vietnam, den Philippinen und Italien zu beobachten.

Die wiederaufgenommene Produktion in China hat zu einer erhöhten Nachfrage nach Transportmitteln geführt und den Kapazitätsdruck erhöht.

In enger Zusammenarbeit mit unseren langjährigen Airline-Partnern erhalten unsere Luftfracht-Experten regelmäßige Frachtraumzuteilungen auf wichtigen asiatischen Strecken.

Unsere Luftfrachtteams sind umfassend über die neuesten Entwicklungen informiert. Wir empfehlen Ihnen, sich bei weiteren Fragen und spezifischen Anforderungen bezüglich Ihrer Luftfrachtsendungen an Ihren jeweiligen Ansprechpartner Geis Air + Sea zu wenden.

In der Seefracht werden Leerfahrten voraussichtlich ab dem 1. April ausgesetzt, damit sich die Situation wieder entspannt. Die Verfügbarkeit von Equipment bleibt jedoch problematisch.

Alternative Konzepte

Dank des verbesserten First & Last Mile-Dienstes wurden mehr Bahnverbindungen von und nach Europa wieder aufgenommen. Zhengzhou, als wichtiger Betreiber bietet seine 8 Abfahrten pro Woche fast wieder vollständig wie vor Chines New Year an. Wuhan Terminal und Service bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

Im Vergleich zur See- und Luftfracht bleiben die Kosten für den Schienenverkehr aktuell stabiler, während der Platz im März immer knapper wird. In den ersten beiden Märzwochen sind fast alle Züge in westlicher Richtung ausgebucht, während die Züge in östlicher Richtung relativ stabil bleiben.

Geis Air +Sea bietet seinen Kunden Blockzuglösungen in Richtung Osten und Westen zwischen Europa und China an.

Wenn es um außergewöhnliche Versandanfragen oder kritische Logistik geht, wird unser Produkt „time critical logistics“ oder „Project Logistics“ die Fortsetzung der Produktionsabläufe auch in den komplexesten und anspruchsvollsten Situationen sicherstellen. Sprechen Sie uns an für individuelle Lösungen.

Reiseverbot USA

Die Reisebeschränkung zwischen 26 Ländern in Europa und den USA (gültig seit dem 13. März 2020, 23.59 Uhr Eastern Time US) hat vorerst keine wesentlichen Auswirkungen auf den transatlantischen Frachtverkehr, da sie nicht für Fracht gilt. Da die Handelsroute zwischen Europa und Nordamerika jedoch weitgehend von Passagierflugzeugen dominiert wird, kann es zu einem starken Rückgang der verfügbaren Kapazität für Luftfracht kommen. Seefrachttransporte sind derzeit nicht betroffen.

 

Stand: 16.03.2020 - 12:00 Uhr

Seefracht Allgemein

 

Während sich der Terminal- und Depotbetrieb in China allmählich wieder normalisiert, melden die Terminals immer noch eine hohe bis volle Hofdichte und Überlastung. Die Verfügbarkeit von Kühlsteckern an den Terminals ist immer noch sehr begrenzt. Die Häfen bauen nach und nach ihren Frachtstau auf. Da die Nachfrage nach Seefrachtsendungen aus China immer noch rückläufig ist, kündigen Reedereien weiterhin Leerfahrten an, die voraussichtlich bis Ende März andauern werden.

Da der Hafen von Genua geschlossen wurde und Leerfahrten fortgesetzt werden, erwarten wir auch Auswirkungen auf das Seefrachtgeschäft in Europa. Die ausbleibenden Dienste aus Asien haben zu einem Ungleichgewicht des Equipments geführt. So kann die hohe Nachfrage nach Exporten aus Europa mit dem Angebot an Leer-Containern derzeit nicht gedeckt werden. Obwohl Italien das am stärksten vom Coronavirus betroffene Land in Europa ist, ist es weiterhin geschäftlich tätig. Wir beobachten aufmerksam die Entwicklung der Situation und werden diese Seite fortlaufend für Sie aktualisieren.

Luftfracht Allgemein

Die Reisebeschränkung zwischen 26 Ländern in Europa und den USA, in Kraft seit dem 13. März 2020, hat vorerst keine wesentlichen Auswirkungen auf den transatlantischen Frachtverkehr, da sie nicht für Fracht gilt. Da die Handelsroute zwischen Europa und Nordamerika jedoch weitgehend von Passagierflugzeugen dominiert wird, kann es zu einem starken Rückgang der verfügbaren Kapazität für Luftfracht kommen. Wir arbeiten eng mit unseren langjährigen Carrier-Partnern und Agenten vor Ort zusammen, um eine vollständige Transparenz der Situation zu gewährleisten und die Bedürfnisse und Anforderungen unserer Kunden zu erfüllen.

Die Gesamtsituation hinsichtlich des Betriebsstatus von Flughäfen, Truckern und der Zollabfertigung in China stabilisiert sich. Nur der Flughafen Wuhan bleibt für den kommerziellen Verkehr gesperrt. Da die Produktion fast wieder normal ist, sehen wir einen erheblichen Mengenanstieg.

 

Stand: 13.03.2020 - 12:00 Uhr 

Der Ausbruch und insbesondere die Intensität des Corona-Virus in Europa hat die Geis Air + Sea GmbH dazu veranlasst, Vorkehrungen bezüglich der Sicherstellung der operativen Abwicklung aller Luft- und Seefracht Sendungen sowie der internationalen Bahnverkehre zu treffen. Wir haben einen Vorsorgeplan entwickelt, welcher Verhaltensrichtlinien und Maßnahmen enthält, die in erster Linie den Gesundheitsschutz unserer Mitarbeiter bestmöglich unterstützen. Wir haben mit allen Mitarbeitern an allen Unternehmensstandorten präventive Gesundheitsschutzmaßnahmen vereinbart, um unser individuelles Infektionsrisiko im Unternehmen zu reduzieren. Diese Maßnahmen basieren auf den aktuellen Empfehlungen  es Robert-Koch-Institutes und des deutschen Gesundheitsministeriums.

Darüber hinaus sieht der Präventionsplan Maßnahmen in allen Betriebseinheiten vor, die darauf abzielen, den Geschäftsbetrieb an allen acht Niederlassungen der Geis Air + Sea GmbH aufrecht zu erhalten.

 Zu diesen Maßnahmen gehören:

  • Einführung eines Split-Betriebes, bei dem die räumliche Aufteilung der MitarbeiterInnen in zusammengehörenden Aufgabengebieten durchgeführt wird
  • Bis zu 50% der MitarbeiterInnen pro Abteilung werden ab KW 12 aus dem Heimarbeitsplatz arbeiten, um im Notfall einer Komplett-Quarantäne vor Ort eingesetzt werden zu können
  • Einrichtung eines Fernzugriffs auf alle IT-Anwendungen aus dem Heimarbeitsplatz
  • Ausstattung der MitarbeiterInnen mit Laptops oder PCs sowie Telefon-Headsets im Heimarbeitsplatz

Ansonsten gelten darüber hinaus folgende Vorsichtsmaßnahmen:

  • Dienstreisen und Kundenbesuche werden ab KW 12 eingestellt
  • Besprechungen mit mehr als 10 Personen werden auf Telefon-/Videokonferenzen verschoben
  • MitarbeiterInnen dürfen ab KW 12 nur noch in der eigenen Niederlassung arbeiten

Wir stehen in engem Kontakt mit allen Airlines, Reedereien, Bahnterminals sowie Handling Partnern sowie dem Zoll, um uns über deren Präventivmaßnahmen zu informieren, Auswirkungen auf unsere Leistungen frühzeitig zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Unser vorrangiges Ziel ist es, mit der aktuellen Situation besonnen umzugehen, aber gleichzeitig auf Notfälle vorbereitet zu sein und die Folgen sowie Auswirkungen für unsere Kunden und unsere Mitarbeiter so gering wie möglich zu halten. Sollte - entgegen unseren heutigen Erwartungen - eine uneingeschränkte Fortführung unseres Betriebes nicht möglich sein (zum Beispiel aufgrund behördlicher Anordnungen oder erhöhter Krankheitsfälle des Personals), werden wir in Absprache mit unseren Kunden und Partnern eine Reduzierung der Mitarbeiter pro Niederlassung vornehmen oder alternativ bei Schließung einer Niederlassung die operative Abwicklung von einem anderen Standort abbilden.

Falls erforderlich, werden wir uns direkt mit Ihnen in Verbindung setzen. Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass die Ausbreitung des COVID-19 als ein unvermeidliches Ereignis (Höhere Gewalt) zu betrachten ist und Geis Air + Sea GmbH daher die Haftung für mögliche Folgen (zum Beispiel für die Nichtbereitstellung von Dienstleistungen) ablehnen muss.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre tatkräftige Unterstützung.

Dieses Update herunterladen: Update vom 13.03.2020 - 12:00 Uhr 

 

Stand: 04.03.2020 - 12:00 Uhr

Der Ausbruch des Coronavirus nimmt Einfluss auf die gesamte Weltwirtschaft und schränkt den Betrieb von Industrie-, Handels und Transportunternehmen stark ein.

Die chinesische Regierung verordnete gesetzliche Reiseverbote und Quarantänezonen, die Arbeitseinschränkungen zur Folge haben. Zusätzlich wurden Mitarbeiter verspätet aus dem Chinese-New-Year-Urlaub zurückgeschickt.

Die Häfen von Shanghai, Tianjin und Ningbo bleiben überlastet. Dem Personalmangel folgt der Platzmangel: Viele Häfen haben kaum noch Raum für die Container, die auf Bearbeitung und Weiterversand warten. Und so stauen sich die Container in den Häfen.

Resultierend aus dieser Situation sind die Umstände in den Häfen als kritisch zu beurteilen. Die Leistung der Port/Terminal Operation kann nur einen Wert von 30–50% ihres Standardvolumens aufweisen. Equipment-Kapazitäten sind zunehmend eingeschränkt, da Containertransporte sehr sporadisch erfolgen. Ferner können Container mangels freier Lagerkapazitäten in den Häfen nicht mehr zugestellt werden, so dass Congestion-Charges zulasten der Ware anfallen und/oder Container umgeleitet werden. Hiervon ist insbesondere das Reefer-Segment betroffen, da entsprechende Stellplätze mit verfügbaren Plugs (Stromanschlüssen) nicht mehr ausreichend zur Verfügung stehen.

Die beschriebene Situation in China nimmt weiterhin Einfluss auf globale Lieferketten. Infolge des stagnierenden Außenhandel Chinas ist mit einer Reduktion des Transportvolumens weltweit zu rechnen. Dies äußert sich auch in der Verknappung des Leerequipments für Exportländer. In diesem Zusammenhang werden zusätzliche Logistikkosten für die Bereitstellung von Leerequipment folgen.

Seit dem Ausbruch des Coronavirus haben Reedereien mehr als 30 Fahrten von Asien nach Europa gestrichen, was 46 Prozent der gesamten Kapazität auf der Route ausmacht. Zusätzlich haben die Reedereien im Hinblick auf das Chinese New Year mit 26 Blank Sailings ab KW 9 und 10/2020 reagiert. Diese wurden aufgrund der angespannten Situation durch den Coronavirus auf 47 Blank Sailings ausgeweitet.

In der Folge kommt es zur Verknappung des Schiffsraums im Eastbound Trade, die bereits einige Linienreedereien dazu veranlasst hat, eine Peak Season Surcharge (PSS) ab B/L-Datum 01.03.2020 einzuführen. 

Die Peak Season Surcharge beträgt:

20'

40'

Reederei

500 USD

500 USD

Hyundai

250 USD

200 USD

Yang Ming Line

200 USD

300 USD

One

 

Es ist nicht auszuschließen, dass die anderen Redereien diese PSS ebenfalls in den nächsten Wochen erheben.

Hinzu kommt, dass auch viele Airlines ihre Flüge nach China komplett gestrichen haben oder nur noch reduzierte Kapazitäten mit Frachtern / Chartern anbieten. Durch diese künstliche Verknappung, kommt es aktuell zu einer Vervierfachung der Luftfrachtgebühren.

Dauer und der Umfang der Flugstreichungen könnten derzeit nicht verlässlich prognostiziert werden. Fakt ist, dass auch Flughafenbetreiber, Lagerdienstleister und andere Sub-Unternehmer durch das eingebrochene China Volumen bereits Personal-Kapazitäten reduziert haben.

Ab KW 10 nehmen mehr als 90% der Unternehmen ihre Arbeit in China wieder auf. Einige Fabriken produzieren allerdings nur zu 50 – 60%. Grund dafür ist der immer noch vorherrschende Mangel an Arbeitskräften. Dringende Sendungen werden dabei immer häufiger vom Seeweg auf den Luftweg umgestellt. Aufgrund der Kapazitätsknappheit sind noch mal deutlich steigende Preise zu erwarten.

Diese Umstände betreffen ebenfalls den Schienenverkehr von und nach China. Auch hier kann es zu Kapazitätsengpässen kommen. Wir bitten Sie daher um rechtzeitige Anfrage und Buchung Ihrer Sendung

Ein Transport-Volumenforecast als auch eine frühzeitige Buchung sind in dieser angespannten Situation unerlässlich, um möglichst reibungslose Transport- und Lieferketten zu gewährleisten.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre tatkräftige Unterstützung.

Dieses Update herunterladen: Update vom 04.03.2020 - 12:00 Uhr

Logistics Services

Stand: 18.03.2020 - 12:00 Uhr

Derzeit arbeiten alle Geis Kontraktlogistikstandorte zu 100% unter Berücksichtigung der Pandemie-Pläne, der Notfallkonzepte und nach den Hygiene-Richtlinien des Robert-Koch-Institutes.

In der Logistik ist jeder Standort mit seinen lokalen Gegebenheiten und Maßnahmen individuell zu betrachten. Unsere Kundenbetreuer und Standortleiter stehen in engem Kontakt zu unseren Kunden, um hier schnellstmöglich auf Änderungen reagieren zu können.

Bitte richten Sie daher Ihre Fragen zum Thema Coronavirus an Ihren lokalen Kontraktlogistikverantwortlichen, der Ihnen gerne Auskunft geben wird.

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